Seit dem Jahre 2005 bietet die Gemeinde Ensdorf einmal jährlich für gehbehinderte und ältere Menschen, aber auch für Rollstuhlfahrer, einen kostenlosen Shuttle-Service zur Bergehaldenspitze an. Meldeten sich für die Teilnahme vor fünf Jahren nur rund 60 Interessenten, so konnte die Gemeindeverwaltung dieses Jahr bereits 160 verzeichnen! Aus diesem Grund war es nötig, für die Beförderung der Besucher statt den geplanten drei Bussen noch ein viertes Fahrzeug, und zwar den Behindertenbus des Treff`81 Schwalbach, einzusetzen. Zusätzlich bot die Gemeindeverwaltung die Fahrten am Mittwoch, dem 01. September 2010, statt ab 14 Uhr bereits ab 13 Uhr an.
Nachdem am gleichen Tag bereits vormittags einige Bewohner des Alten- und Pflegeheimes St. Augustin mit ihren Betreuern zum Hochplateau befördert wurden, standen die Fahrer mit ihren Bussen im Anschluss daran pünktlich um 13 Uhr vor dem Foyer der Großsporthalle bereit und warteten auf den großen Ansturm. Bis in die Abendstunden fuhren sie im Konvoi unentwegt die Bürgerinnen und Bürger hoch zur Halde und wieder zurück zur Sporthalle. Einige Gäste, welche noch auf einen Bus warten mussten, verweilten im Foyer der Sporthalle und nahmen noch das ein oder andere Getränk zu sich.
Das Wetter hätte an diesem Tag nicht besser sein können: Sonnenschein, angenehme Temperaturen, klare Sicht und Windstille. Die Besucher fühlten sich sichtlich wohl und zeigten sich froh und dankbar über das Angebot der Gemeinde.
Um 19.30 Uhr wurden die letzten Gäste den Berg hinunter befördert, so dass die Fahrer die Busse abstellen und die ihnen noch verbleibende Restzeit ihres wohlverdienten Feierabends genießen konnten.
Hiermit sei den Fahrern Wolfgang Zöllner, Thomas Heckmann, Jörg Rupp, Frank Dörrenbächer und Christoph Leinenbach für das Befördern der Gäste zum Haldengipfel herzlich gedankt. Ebenso dem Bergwerk Saar, das uns den Transport über das Bergwerksgelände ermöglichte sowie dem Landkreis Saarlouis und dem Treff`81 Schwalbach für die Überlassung der beiden Behindertenbusse. Ein Dankeschön sei aber auch dem Hausmeister Andreas Müller gesagt, der die wartenden Besucher im Foyer der Sporthalle bewirtete.
