Hilfsnavigation

 
zurück zur Hilfsnavigation

Unternavigation

zurück zur Hilfsnavigation

Hauptinhalt

Grünflächenpflege in unserer Gemeinde

Der Stammumfang eines Baumes wird gemessen
Für das Baumkataster werden die Bäume vermessen
Die alte Platane auf dem Grundschulhof
Alte Platane auf dem Schulhof
Die Grünanlage am Kreisel
Die Grünanlagen am Kreisel
Der Ensdorfer Park
Der Ensdorfer Park
Die Rose "Cubana" steht an der Sporthalle
Die Rose "Cubana" steht an der Sporthalle

Grünflächen in unserer Gemeinde - Lebensqualität und Vermögenswert


"Öffentliche Grün- und Freiflächen sind ein kontinuierlich zu pflegender Bestandteil kommunaler Lebensqualität".

Obwohl Ensdorf eine flächenmäßig recht kleine Gemeinde ist, verfügt sie doch über eine Vielzahl verschiedenster solcher Grün- und Freiflächen. So  hat allein unser zentral gelegener Park schon eine Größe von rund 17.000 qm. Grünanlagen stellen einen Vermögenswert dar. Dieser errechnet sich aus der Größe und dem Bewuchs der Fläche. Das von der Gemeinde erstellte Grünflächenkataster beinhaltet

  • über 4.000 qm Beetflächen (vorwiegend mit Stauden, Rosen und Sträuchern bepflanzt)
  • fast 46.000 qm Rasenflächen (größte Einzelflächen sind hierbei der Park, das Schwimmbad und das Sportzentrum)
  • ca. 38.000 qm Wiesenflächen (größte Einzelflächen sind hier die Wiese zwischen Erlenstraße und Schwimmbad, das Saarplateau und der Hochwasserschutzdamm) und
  • rund 1.400 qm Schnitthecken (wie z.B. in der Saarlouiser Straße, der Ortsmitte oder auf dem Friedhof...)

Wie viele Bäume in Ensdorf im Straßenraum und in den Grünanlagen stehen, wird das Baumkataster zeigen, das nach und nach von der Gemeindeverwaltung aufgestellt wird. Jeder Baum, der in die "Zuständigkeit" der Verwaltung fällt, wird dabei auf einem Formblatt erfasst und beschrieben. Neben den Grunddaten (Art, Höhe, Stammumfang, Alter, Kronendurchmesser,...) werden alle "Teile" des Baumes genauer inspiziert: Wie sieht die Baumscheibe aus? Zeigen Wurzeln, Stamm oder Krone Schäden? Ist der Baum vital, geschwächt oder gar abgängig? Welche baumpflegerischen Maßnahmen sind erforderlich und wie oft ist zukünftig eine Kontrolle des Baumes nötig, um der Verkehrssicherungspflicht zu genügen? 

Die häufigsten Baumarten in unseren öffentlichen Grünanlagen sind Linde, Platane, Ahorn und Kastanie. So stehen allein im Bereich der Saarlouiser Straße einschließlich des Kreisverkehrs rund 50 Lindenbäume. Platanen wurden in unserer Gemeinde u.a. am Bergmannsheim, am Marktplatz und auf dem Friedhof angepflanzt, Ahorn und Kastanie sind im Park häufig vertreten. Insgesamt stehen schätzungsweise 2.000 Bäume in Ensdorf in öffentlichen Anlagen. Der Gesamtwert aller Grünanlagen in Ensdorf (nur Aufwuchs, nicht der Grundstückswert) - berechnet nach Festwerten des KGSt (Erfahrungswerte für die Wiederherstellung bzw. Wiederbeschaffung der Bepflanzung - beträgt demnach rund 1,3 Mio. Euro, wobei der Baumbestand 80% dieses Wertes ausmacht.

Baumpflegerische Maßnahmen werden entweder von den Gärtnern des Gemeindebauhofes durchgeführt oder aber es wird eine Fachfirma beauftragt. So wurden zuletzt Eichen im Sportzentrum von zertifizierten "Baumpflegern" fachgerecht zurückgeschnitten. Dabei kam die Seilklettertechnik zum Einsatz, die es ermöglicht, auf sehr baumschonende Weise und unabhängig vom (eventuell schwer zugänglichen oder empfindlichen) Baumstandort und der Baumhöhe, Pflegearbeiten oder aber auch Fällungen durchzuführen. Sie ist eine perfekte Alternative zum kosten- und zeitaufwändigen Einsatz einer Hubarbeitsbühne. Baumfällungen führt der Bauhof meist selbst durch. So wurde in diesem Frühjahr der Wildwuchs auf den Hängen rund um den Sportplatz gefällt.

Neuanpflanzungen werden meist in den Herbstmonaten durchgeführt. Pflanzzeit ist nach dem Laubfall im November bis in den April hinein. Die letzte größere Neuanpflanzung war im Bereich Sporthalle, wo Platanen und Wildbirnen am Straßenrand gesetzt wurden. Bei Neuanpflanzungen kommen vor allem "pflegeleichte" Sorten zum Einsatz, die krankheitsresistent und wenig bruchgefährdet sind und möglichst wenig Rückschnitt erfordern. So wurden in den letzten Jahren bevorzugt die chinesische Wildbirne, die Platane und die Säulenhainbuche angepflanzt.

Als Beetbepflanzung wurden in den letzten Jahren vor allem bodendeckende Rosen gewählt. Dabei wurden "öfter blühende" oder gar "dauerblühende" Rosensorten bevorzugt, die zum Teil bis in den November hinein weiterblühen. Beetrosen erfreuen sich im öffentlichen Bereich zunehmender Beliebtheit, denn sie sind relativ pflegeleicht, krankheitsresistent und robust. Auch für den Haus- und Vorgarten sind diese dauerblühenden Rosensorten zu empfehlen. Weitere Infos unter Tel. 06831/504157, Adirenne Blaes (vormittags).