Wertstoffhof ist EVS-Wertstoffzentrum
Am 26. August 2010 unterzeichneten die Bürgermeister Thomas Hartz , Eberhard Blaß und Stefan Louis im Ensdorfer Rathaus gemeinsam mit Dr. Heribert Gisch und Karl Heinz Ecker, den Geschäftsführern des EVS, einen öffentlich-rechtlichen Vertrag. In diesem auf eine Laufzeit von 15 Jahren angelegten Vertrag zwischen dem Zweckverband der drei Gemeinden und dem EVS sind alle wesentlichen organisatorischen und finanziellen Regelungen für den Standort Ensdorf festgehalten. Damit wurde der Wertstoffhof zum EVS-Wertstoffzentrum.
Im Mai 2012 kann die Entsorgungsanlage nun schon ihr 11-jähriges Bestehen feiern und erfreut sich - verstärkt seit Umstellung der Müllgebühren Anfang 2011 - zunehmender Nachfrage. Betreiber des Hofes ist weiterhin der Zweckverband der drei beteiligten Gemeinden. Die großzügigen Öffnungszeiten des Hofes (36 Stunden pro Woche), die Möglichkeit, ein Großteil der angelieferten Fraktionen kostenlos zu entsorgen und die breite Entsorgungspalette (außer Haus- und Sondermüll wird praktisch alles entgegengenommen) haben dazu geführt, dass mittlerweile viele saarländische Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen. Der Bau einer zweiten Zufahrt und die Vergrößerung der asphaltierten Fläche sollen das Befahren des Hofes für die Kunden in diesem Jahr noch bequemer machen.
11 Jahre Wertstoffzentrum Am Schwalbacher Berg
Am 7. Mai wird er nun schon elf Jahre alt - der gemeinsame Wertstoffhof der Gemeinden Ensdorf, Bous und Schwalbach, der 2001 Am Schwalbacher Berg eröffnet wurde.
Hofleiter Ralf Becking managt gemeinsam mit Mario Weckmann und Andreas Bettinger das EVS-Wertstoffzentrum. 36 Stunden ist der Hof jede Woche geöffnet und die wechselnden Öffnungszeiten (vor- und nachmittags) haben sich bewährt.
Abgegeben werden kann auf dem Wertstoffzentrum praktisch "Alles" mit Ausnahme von Sondermüll (außer zu den "Ökomobil-Zeiten") und Hausmüll. Die Sperrmüllmenge ist auf 2 cbm je Anlieferung beschränkt.
An jeweils einem Samstag im Monat steht das ÖKÖMOBIL von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem Hof und nimmt Problemabfälle aus Privathaushalten kostenlos entgegen.
Über die Jahre ist die Besucherzahl auf dem Wertstoffhof stetig gestiegen; denn der Hof wurde mehr und mehr "nach außen hin" geöffnet: Während bis zum März 2006 nur Bürger der drei Zweckverbands-Kommunen Elektronik-Altgeräte auf dem Hof abgeben durften, kann nun seit fünf Jahren jeder Bürger seinen Elekroschrott kostenlos auf dem Hof entsorgen.
Die "Entsorgungszahlen" aus 2011 (in Klammern die Zahlen aus 2010).
An Altmetallen wurden im Jahr 2011 rund 64 t (49 t) angenommen, an Kartonagen (Presscontainer) waren es 100 t (87 t). Sehr gestiegen ist die Annahme von Sperrmüll, der seit Juni 2009 kostenlos auf dem Hof abgegeben werden kann. Waren es 2010 noch 188 t Sperrmüll aus Privathaushalten, so hat sich die Menge im vergangenen Jahr mit 751 t praktisch vervierfacht.
Auch die Menge an Baumischabfällen hat sich von 81 t in 2010 auf 231 t in 2011 verdreifacht! Ebenso hat sich die Bauschuttmenge von 182 t in 2010 auf 416 t in 2011 mehr als verdoppelt. An Altreifen wurden im vergangenen Jahr 792 Stück (489) entgegengenommen. Praktisch gleich geblieben ist die Menge an abgegebenem Elektronikschrott. Hier wurden in 2011 rund 325 t (312 t) auf dem Wertstoffhof angenommen, das heißt 68 Großraumcontainer à 38 cbm wurden vom Schwalbacher Berg zur Weiterverwertung nach Trier abgefahren.
Bürger aus allen saarländischen Kommunen können kostenlos viele Wertstoffe (mit Ausnahme des Grünschnitts !) auf unserem Hof abgeben. Kostenpflichtig bleiben weiterhin Grünschnitt, Bauschutt, Baumischabfälle und Altreifen.
Die Annahme von Grünschnitt ist "Pflichtaufgabe" einer jeden Gemeinde bzw. des Zweckverbandes der drei Gemeinden. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2.100 t (vor Ort gehäckseltes) Material zu einem nahe gelegenen Kompostierwerk abtransportiert.
Abschließend sei noch erwähnt, dass der Wertstoffhof im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Folge eine Prämie für unfallfreies Arbeiten erhalten hat.