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Standsicherheitsüberprüfung von Grabmalen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht auf dem Ensdorfer Friedhof

TERMINMITTEILUNG:

Liebe Mitbürgerinnen,

liebe Mitbürger,

seitens der Gemeinde als Friedhofträger, besteht die Pflicht, sowohl Friedhofsbenutzer, als auch auf dem Friedhof Beschäftigte vor Gefahren zu schützen, die von schadhaften oder unsicher stehenden Grabmalen ausgehen. 

Erfahrungsgemäß wird die Standsicherheit durch Frost, starke Regenfälle und Senkungen durch Hohlräume beeinträchtigt.

Insbesondere bei älteren und über längere Zeit nicht instandgesetzten Grabsteinen besteht die Gefahr, dass durch ständige Witterungseinflüsse nicht nur äußerlich erkennbare, sondern erst bei genauer Untersuchung feststellbare verborgene Schäden auftreten können.

Gemäß § 20  der derzeit geltenden Friedhofsatzung sind für den verkehrssicheren Zustand allein die  Nutzungsberechtigten verantwortlich. Erscheint die Standsicherheit von Grabmalen gefährdet, sind die für die Unterhaltung Verantwortlichen verpflichtet, unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Bei Gefahr im Verzug kann die Friedhofsverwaltung auf Kosten der Verantwortlichen Sicherungsmaßnahmen treffen (z.B. das Ablegen von Grabmalen auf die Grabstelle).

Es ist der Verwaltung bewusst, dass in einem solchen Fall dem jeweiligen Nutzungsberechtigten, der für den verkehrssicheren Zustand sorgen muss, Kosten für die ordnungsgemäße Befestigung entstehen, die in dem Fall leider nicht vermeidbar sind.

Da nicht alle Nutzungsberechtigten angeschrieben werden können, werden Grabmale, die die entsprechende Standfestigkeit nicht mehr nachweisen, mit einem Aufkleber versehen. Die Verantwortlichen können darauf erkennen, bis zu welchem Zeitpunkt der Stein zu befestigen ist. Bei weiteren Fragen zum Kontrollergebnis steht die Friedhofsverwaltung gerne zur Verfügung.

Nach Ablauf der Frist erfolgt ggf. eine Nachkontrolle. Ist der ordnungswidrige Zustand dann noch nicht beseitigt, ist die Friedhofsverwaltung berechtigt, dies auf Kosten der Verantwortlichen zu tun oder das Grabmal, die sonstige bauliche Anlage oder Teile davon zu entfernen. Die Gemeinde ist in einem solchen Fall nicht verpflichtet, diese entfernten Teile  aufzubewahren.

Alternativ besteht die Möglichkeit, im Fall eines abgelaufenen Nutzungsrechtes die Grabstätte entfernen zu lassen. Dazu ist vom Nutzungsberechtigten bei der Friedhofsverwaltung ein entsprechender Antrag zu stellen. Die Grabstelle kann danach auf Kosten des Antragstellers von einem Steinmetz seiner Wahl entfernt werden.

Mir ist an dieser Stelle der ausdrückliche Hinweis wichtig, dass eine fachgerechte Kontrolle dergestalt durchgeführt wird, dass in keinem Fall Grabsteine aus der Verankerung gerüttelt werden. Es wird lediglich eine manuelle Druckprobe durchgeführt.

Ich bitte um Ihr Verständnis, dass Prüfungen dieser Art durchgeführt werden müssen. Unfälle durch umstürzende Grabsteine können fatale Folgen haben.

Alle Nutzungsberechtigten sind eingeladen, anlässlich des Kontrolltermins auf dem Friedhof anwesend zu sein.

Folgender Termin wird zur Prüfung festgelegt:

Montag, 26.10.2020, ab 08.30 Uhr

Bei Regen wird der Termin auf  Donnerstag, den 29.10.2020, ab 08.30 Uhr  verschoben.

Kontaktdaten der Friedhofsverwaltung:

Tel. Nr. 06831/504-131 oder 06831/504-133

Ihr 

Jörg Wilhelmy

 

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