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Förderung des Radverkehrs in unserer Gemeinde

Zwei Radler in der Prälat-Anheier-Straße
Die Prälat-Anheier-Straße ist verkehsberuhigter Bereich

Kommunales Radverkehrskonzept Ensdorf

Bereits im Jahr 1993 führte die Gemeinde Ensdorf gemeinsam mit anderen Kommunen die Aktion "Harte Birne" durch, bei der Fahrradhelme zu besonders günstigen Preisen angeboten wurden. "Ohne Auto mobil" hieß eine zweite Aktion im Jahr 1996, bei der Fahrradhänger preiswert verkauft wurden. Bei einer weiteren Aktion wurden Fahrradabstellanlagen für Geschäfte, Vereine und öffentliche Gebäude bezuschusst bzw. gekauft.

Im Jahr 1994 wurde ein kommunales Radverkehrskonzept in Auftrag gegeben und von einem Planungsbüro erstellt. Seine wesentlichen Aussagen gelten noch heute:

Die in den letzten Jahren stetig ansteigende Motorisierung verursacht auch in mittleren und kleineren Gemeinden Probleme, die bislang nur von Großstädten bekannt waren. Beeinträchtigungen von Gesundheit und Lebensqualität sind die Folgeerscheinungen. Auch auf die Gemeinde Ensdorf trifft dies zu! Ziel des Fahrradkonzeptes ist es, die Rahmenbedingungen für den Gebrauch des Fahrrades als ideales Nahverkehrsmittel entscheidend zu verbessern. Im Innerortsbereich wird der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt

Quellen des Radverkehrs sind zusammenhängende Wohngebiete. Die meisten Radverkehrsziele befinden sich in der Provinzialstraße, vor allem zwischen Rathaus und der Straße Am Schwalbacher Berg. In der Straße "Am Pfarrgarten" liegen die Grundschule, Hort und Kindergarten und der Friedhof. Eine weitere Konzentration von Zielpunkten ist im Naherholungsgebiet Rosselwald festzustellen. Hier befinden sich nicht nur mehrere Sportstätten, sondern auch das Freibad, der Campingplatz, die Bergehalde und zahlreiche Spaziermöglichkeiten. Überörtliche Radwege führen vor allem nach Saarlouis und Bous. Die Wohngebiete östlich und westlich der Provinzialstraße sind die entsprechenden Quellgebiete.

Anhand der Quellen und Ziele des Radverkehrs wurden wichtige Radverkehrsverbindungen in Ensdorf ermittelt. Diese "Wunschverbindungen" wurden mit dem bereits bestehenden Radwegenetz verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass entlang der meisten Hauptverbindungen keine oder unzureichende Radverkehrsanlagen bestehen. Außerdem wurden die das Streckennetz ergänzenden Infrastrukturelemente (Abstellanlagen, Bike & Ride, Beschilderung, Radwanderwege etc.) kartiert und bewertet. Darauf aufbauend wurde ein Katalog von Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrssituation entwickelt.

Aus den Maßnahmen-Vorschlägen wurden Folgendes umgesetzt:

Sämtliche "Wohnstraßen", das heißt alle Straßen außer den Hauptverkehrsstraßen wurden in "Tempo 30 Zonen" oder "Spielstraßen" umgewandelt

Alle Einbahnstraßen wurden für den Radverkehr "gegen die Fahrtrichtung" geöffnet

Seit Herbst 2017 können Zugpendler bei der Gemeindeverwaltung Radgaragen am Ensdorfer Bahnhof anmieten., um ihr Rad vor Witterungseinflüssen, Beschädigung oder gar Diebstahl zu schützen.

Seit März 2018 unterhält die Gemeinde eine Fahrradladestation für e-Bikes an der Großsporthalle am Saarpolygon. 

Im Sommer 2018 wurde im Zuge einer Fahrbahndeckenerneuerung auf der Straße Am Schwalbacher Berg ein beidseitiger Schutzstreifen für Radfahrer markiert.

Im Frühjahr 2019 wird ein solcher beidseitiger Schutzstreifen auch auf der Provinzialstraße vom Kreisel Am Schwalbacher Berg bis Möbel Martin markiert (bzw. ergänzt).

Haben Sie Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Situation der Radfahrer in Ensdorf?

Sie erreichen mich unter der email-Adresse ablaes(at)gemeinde-ensdorf.de