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Bundesverkehrsministerium und Bahnchef verzögern die Sanierung unseres Bahnhofes erheblich


In 2021 mussten wir uns von der Vorstellung verabschieden, der Haltepunkt der Bahn könnte in die Ortsmitte (hinter den Marktplatz) verlegt werden. Stattdessen sollte im Jahr 2024 ein erster Schritt zur Barrierefreiheit des Bahnhofes gemacht werden, in dem u.a. die Höhe des Bahnsteigs deutlich angehoben werden sollte. Des Weiteren sollte in einem 2. Schritt ab 2026 mit Planungen begonnen werden, einen Durchstich zur Nußgartenstraße zu schaffen, vollständige Barrierefreiheit herzustellen und ein attraktives P&R (Park and Ride-Anlagen) Angebot mit Anschluss an den ÖPNV zu kreieren - Fertigstellung bis 2029.

Und jetzt kommt der Hammer:

Da Herr Wissing und Bahnchef Lutze plötzlich andere Schwerpunkte setzen und 5 Hochleistungskorridore auf den Strecken Frankfurt - Mannheim, Frankfurt - Heidelberg, Mannheim - Kaiserslautern, linke und rechte Rheinstrecke gleichzeitig angehen wollen, wird sämtliche Planungskapazität abgezogen und in diese Projekte gesteckt. Hinzu kommt, dass wir an der Umleitungsstrecke liegen, was eine voraussichtliche Verzögerung von mindestens 5 Jahren bedeuten würde.

Die uns von der DB gemachten Zusagen sind einfach mal einkassiert - Wort gebrochen.

Dies ist nicht hinzunehmen.

Der Bürgermeister Jörg Wilhelmy geht davon aus, dass die Landesregierung umgehend sowohl mit dem Bundesverkehrsminister als auch mit dem Bahnchef Kontakt aufnimmt. Er wird sich darüber hinaus selbst an die Verantwortlichen wenden und vollständige Aufklärung verlangen, was diese Botschaft konkret für die Ausbaupläne bedeutet und welche Lösung der Gemeinde Ensdorf - und zwar belastbar - in Aussicht gestellt wird.

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