Baumpflanzaktion der Schulanfänger im »Kirchenpark«
Gar nicht weit von der Grundschule entfernt, wurden vergangene Woche die diesjährigen „Klassenbäume“ unserer Schulneulinge gepflanzt. In dem kleinen, von der Gemeinde erworbenen Park zwischen der Kirche und der Straße Am Pfarrgarten fanden drei Amberbäume ihren (neuen) Standort. 50 Schülerinnen und Schüler waren bei frostigen Temperaturen mit ihren Klassenlehrerinnen Petra Fromm, Marie Jung und Susanne Scherer zum Pflanzort gekommen, wo die Bäume, von den Gemeindegärtnern in den zuvor ausgehobenen Pflanzgruben bereitgestellt, warteten.
Bürgermeister Jörg Wilhelmy begrüßte die kleinen Naturfreunde zu dieser mittlerweile 11. Baumpflanzung der Grundschulkinder, ein Baum, der sie dauerhaft an ihre Grundschulzeit erinnern soll. Anschließend griff er gemeinsam mit den Jungen und Mädchen zum Spaten, um die Hochstämme einzupflanzen.
Wissenswertes über den Amberbaum, dessen botanischer Name „Liquidambar“ flüssiger Bernstein bedeutet, erfuhren die Kinder von der Umweltbeauftragten, Adrienne Blaes. Das bernsteingelbe Baumharz der ursprünglich in Asien und Amerika beheimateten Art wurde früher in der Parfumherstellung verwendet. Wegen der Form seiner (im Herbst gelb, orange und rot leuchtenden) Blätter, wird der der Baum auch „Seesternbaum“ genannt. Im Frühjahr ist er mit seinen grünlichen Blüten eine wertvolle Bienenweide. Die auffallenden, kugeligen Früchte werden gerne als Bastelmaterial oder Dekoration verwendet.
Die mit 20-40 cm pro Jahr recht schnell bis zu einer Höhe von 10-15 Meter heranwachsende englische Züchtung „Worplesdon“ wird in der Straßenbaumliste deutscher Gartenbauexperten als gegen Hitze und Trockenheit resistenter „Zukunftsbaum“ empfohlen.
Gute Voraussetzungen also, dass die drei Amberbäume die jetzigen Erstklässler/innen lange an ihre Grundschulzeit erinnern werden.