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Besuch auf dem Kraftwerksgelände - Stand Rückbau

Eine Tür schließt sich – eine andere öffnet sich.

Diesen Vorgang können wir im übertragenen Sinne auf dem Kraftwerksgelände beobachten, wo der Rückbau des Kraftwerks in vollen Gängen ist und gleichzeitig auf der Südfläche die Vorbereitungen für die Wolfspeed-Ansiedlung gestartet sind.

In der vergangenen Woche habe ich mit meinen Mitarbeiterinnen des Bauamtes Kerstin Woll und Ivonne Baumann mir einen Überblick vor Ort verschaffen können.  Kraftwerksdirektor Dr. Klaus Blug hat uns auf dem Gelände herumgeführt und die einzelnen Abläufe bezüglich der Rückbaumaßnahmen erklärt. Es ist schon sehr imposant, in einem Kühlturm zu stehen, aus dem früher der Wasserdampf aufgestiegen ist.

Wann wird der Kühlturm gesprengt?

Diese Frage wird öfters an mich herangetragen. Geplant ist die Sprengung – wie man inoffiziell hört - für den Herbst 2023. Der endgültige Termin wird erst nach Vorliegen aller Einlassungen der Träger öffentlicher Belange durch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) bekannt gegeben. Mit diesem Ereignis wird dann endgültig auch für alle sichtbar, ein weiteres Kapitel Industriegeschichte in Ensdorf - in dem Fall der Energiewirtschaft - dem Erdboden gleichgemacht.

Wie bereits berichtet, hat Wolfspeed grünes Licht für die Subventionen aus Brüssel erhalten. Der Bauantrag wird wohl in den nächsten Wochen eingereicht. Ich freue mich, das Werk in den kommenden Monaten wachsen zu sehen und bin gespannt, wann die ersten Halbleiter aus Siliziumkarbid aus Ensdorf weltweit geliefert werden können.

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