Erster bundesweiter Warntag
Am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag statt. Dazu werden in ganz Deutschland um 11:00 Uhr Warn-Apps alarmieren, Sirenen heulen, Fernseh- und Radiosendungen unterbrochen und Probewarnmeldungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen.
Das haben Bund und Länder auf der Innenministerkonferenz 2019 gemeinsam entschieden. Die Einführung des bundesweiten Warntags soll die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöhen. Wer rechtzeitig gewarnt wird und weiß, was zu tun ist, kann sich in einem Notfall besser selbst helfen. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.
Zur Warnung der Bevölkerung nutzen sowohl Bund und Länder, als auch die Kommunen alle verfügbaren Kommunikationskanäle: das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS), die Warn-Apps NINA oder Katwarn, eine Vielzahl von Medien- und Rundfunksendern bis hin zu Sirenen vor Ort.
Dieses Jahr wird die Gemeinde Ensdorf mit ihren Sirenen nicht teilnehmen können. Nach einer Re-Installation (Nachrüstung einer digitalen Alarmierungseinrichtung) ist die Teilnahme jedoch zukünftig beim bundesweiten Warntag geplant.
Weitere Informationen über den ersten bundesweiten Warntag unter www.buntesweiter-warntag.de.