Ensdorf als Premiumpartner von »Courage im Netz- Gemeinsam gegen Hass und Hetze«
Seit Jahren steigt die Zahl an Opfer digitaler Gewalt, von Bedrohungen im Netz, Cybermobbing und Hasskommentaren im Internet stetig an. Besonders deutlich wurde dies in den vergangenen zwei Jahren der Pandemie, in denen zwischenmenschliche Diskurse oftmals nur über soziale Medien stattfinden konnten, da das soziale Miteinander stark eingeschränkt werden musste.
Während kritische und konstruktive Diskurse auch im öffentlichen Raum wichtig und notwendig sind, stellen Hasskommentare und Beleidigungen einen Angriff auf die Persönlichkeitsrechte eines/ einer jeden Einzelnen dar. Oftmals werden diese unter dem Schlagwort der „Meinungsfreiheit“ geführt, gemeinsam haben sie mit dieser aber nichts.
Um eben diese Persönlichkeitsrechte im Internet zu verteidigen, dort einen gewaltfreien Austausch und Diskurs zu ermöglichen und durch diese die Meinungsfreiheit aller BürgerInnen zu fördern und zu schützen wurde 2017 in NRW die Initiative „Courage im Netz- gemeinsam gegen Hass und Hetze“ ins Leben gerufen. Ein weiteres Ziel dieser Initiative ist es, die Rechtsdurchsetzung im Netz zu erleichtern:
„Aufgrund der erhöhten Anzahl von Hasskommentaren […]und dem damit einhergehenden Haftungsrisiko auf eigenen Internetseiten oder Social Media Accounts sehen sich Einrichtungen bisher gezwungen, unzulässige Kommentare zu entfernen. Hasskommentare oder ‑beiträge sollen nicht nur gelöscht, sondern müssen auch konsequent strafrechtlich geahndet werden.“ (https://www.lmsaar.de/Courage/Stand: 28.02.2022)
Dies bedeutet: Ignorieren, überlesen oder löschen Sie Hasskommentare in sozialen Medien, egal ob diese gegen Sie oder andere gerichtet sind, nicht länger, sondern bringe Sie diese zur Anzeige.
Um dieses Vorgehen so einfach wie möglich zu gestalten, wurde das Portal der Onlinewache Saarland: www.saarland.de/polizei/DE/onlinewache ins Leben gerufen. Hier können Sie mit wenigen Klicks selbst auffällige Posts melden.