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Mäuse-Gerste – eine Gefahr für Hund und Katze


Die Mäuse-Gerste (Hordeum minimum, „Gerste für Mäuse“), eine nahezu weltweit auftretende Verwandte unserer Kulturgerste  bereitet derzeit etlichen Hundebesitzern, bzw. ihren Vierbeinern Probleme.

Die 2,5 cm langen Grannen dieses Süßgrases sind mit Widerhaken besetzt, und setzen sich im Fell von Hunden (und bisweilen auch dem der im Allgemeinen vorsichtiger umherstreifenden Katzen) fest. Gefährlich wird es, wenn die spitzen Grannen von dort in die Haut und andere empfindliche Bereiche wie Haut, Ohren, Augen und Pfoten(-Zwischenräume) weiter wandern. Deshalb sollten verantwortungsbewusste Hundehalter/innen ihre Tiere nach jedem Spaziergang gründlich auf diese Grannen hin absuchen.

Die lästige, sehr anspruchslose und wuchskräftige Mäuse-Gerste macht sich mehr und mehr an Wegrändern, auf Verkehrsinseln und Pflanzbeeten sowie Brachflächen breit, und blüht dort von Mai bis in den Oktober hinein. Sie ist damit nicht nur im innerörtlichen Bereich anzutreffen, sondern auch in Feld und Flur überall präsent.

Selbstverständlich steht auch das Mähen der Mäuse-Gerste in unseren öffentlichen Flächen auf der langen Auftragsliste unseres Gärtnertrupps. Und dies vorrangig im Sinne der Verkehrssicherung und eines gepflegten Ortsbildes. Gerade in den Sommermonaten ist unser Bauhofpersonal jedoch stark ausgelastet und nicht an allen Fronten präsent.

Bitte helfen Sie als Hundehalter/in in Sachen „Mäuse-Gerste-Problematik“ mit, indem Sie ihr Tier möglichst von den Problembereichen fernhalten und es nach dem Gassi-Gehen sorgfältig auf Grannen hin untersuchen.

Vor allem aber sollte dieser Hinweis nicht als Aufforderung verstanden werden, dass die Vierbeiner ihr Geschäft in diese Beete machen. Für das Bauhofpersonal bleibt der Kontakt und das Entfernen des Hundekots eine höchst unangenehme Tätigkeit.

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