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Liedermacher Marcel Adam begeisterte sein Publikum im Ensdorfer Bergmannsheim

Fast zwei Jahre musste das Publikum warten, letzten Freitag war es dann endlich soweit. Marcel Adam holt  sein im April 2020 ausgefallenes Konzert nach. Rund 90 Besucher und Besucherinnen, darunter auch einige treue Fans, kamen ins Bergmannsheim, um den charmanten Liedermacher live zu erleben.

Der bekannte lothringische Liedermacher und Chansonnier begeisterte das Publikum mit seiner unterhaltsamen Mischung aus Geschichten und Musik, die auch zum Nachdenken anregen. Erfrischend locker erzählte und sang er über die kleinen Schwächen des Lebens. Mit seinem Liedermix aus Mundart, Französisch und Hochdeutsch bewies er, dass er nicht nur ein exzellenter Musiker ist, sondern nach wie vor wunderbar komponieren und texten kann. Zusammen mit beiden virtuosen Musikern von “La fine équipe“, dem Knopfakkordeonisten und Saxophonisten Christian di Fantauzzi und Christian Conrad (Gitarre, Bass und Mandoline) gab es einen Abend mit bester Live-Musik.

Ganz bewusst suchte der Sänger Kontakt zum Publikum, was ihm auch gelang. Es gab viele begeisterte Gesichter, die sich von der Musik der Band auf der Bühne einfangen ließen.

Der größte Albtraum des Liedermachers, dass nach der Pause das Publikum gegangen ist, bewahrheitete sich natürlich nicht.

Viele von Marcel Adams Liedern sind mittlerweile Klassiker geworden und dürfen auf keinem Konzert fehlen, so wie die eigene Version „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, Wunder gescheh`n von Nena oder das Lied `S Onna, das er für seine Oma schrieb.

Zu seinem 70. Geburtstag, im März 2021, erfüllte sich Marcel Adam einen Traum.Die Interpretation von Charles Aznavour sowie eine Hommage an die vier größten Sänger französischer Chansons: Brel, Brassens, Bécaud und Béart. Auch hier gab es für das Publikum einige Klassiker zu hören.

Mit seinem umgedichteten Halleluja (Musik: Leonard Cohn) ließ der Künstler mit„ „Mein Halleluja“ das Konzert enden. Er wollte damit ausdrücken, wie froh er darüber ist, dass er trotz aller Stolpersteine und Rückschlägen das Leben einigermaßen gemeistert hat.

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