Schwimmbad – Quo vadis
In unserem Freibad haben viele von uns die ersten Schwimmversuche unternommen, mit Freunden entspannt oder Familienausflüge unternommen. Umso interessanter für alle Badegäste und Wasserratten die Frage - wie geht es mit dem Bad in Ensdorf weiter?
Zur Erinnerung:
Nach dem die FAMIS (Ingenieurdienstleistungen) in ihrem Gutachten in 2021 festgestellt hatte, dass Sanierungskosten (zum damaligen Zeitpunkt) in Höhe von 18 Mio. € bei Beibehaltung in der jetzigen Größe, von 8,5 Mio € bei Verkleinerung des Beckens bzw. von 2,5 Mio. € für ein „Weiter so“ mit anschließendem Rückbau nach Schließung anfielen, war es nahezu geeinte Linie im Rat, die Möglichkeit der Realisierung eines Naturbades zu verfolgen. Deshalb hatte die Verwaltung im Haushalt 2023 entsprechende Planungsmittel eingestellt. In der letzten Sitzung des Werksausschusses habe ich einen Vergabevorschlag für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie vorgelegt – der Vorschlag wurde mit 5 Nein-Stimmen und 4 Ja-Stimmen abgelehnt.
Während sich die Befürworter*innen des Auftrages zusätzliche Aufschlüsse für eine kostengünstigere Alternative zum Weiterbetrieb als Naturbad erhofften, argumentierten die Ablehner damit, dass es nicht noch eines weiteren Gutachtens bedürfe. Dies umso mehr, als dass das Ensdorfer Freibad mit seiner jetzigen Beckengröße ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Südwesten darstelle und die Ensdorfer dieses Bad genauso in der jetzigen Form behalten wollten. Insofern wolle man die weitere Entwicklung erst einmal abwarten.