Werksbesichtigung der Dillinger Hütte
Gemeinsam mit den Kollegen Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern aus dem Landkreis konnte Bürgermeister Jörg Wilhelmy in der vergangenen Woche im größten Grobblechwerk in Europa auf Entdeckungsreise gehen. Auf Einladung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Untere Saar haben diese einen Einblick in den Prozess der Stahlherstellung erhalten. Die Kulisse der Hochofenanlage und des Walzwerks war wirklich beeindruckend. Zu Fuß ging es am Schlacke-Becken gefüllt mit glühend heißem Eisen vorbei. Die fertigen Spezialstähle der Dillinger Hütte werden für Kessel, Schiffe, Druckbehälter, Windparkanlagen, Brücken und vieles mehr entwickelt und produziert. Und dass dazu in der Vergangenheit auch eine Firma aus Ensdorf (Bild oben links: s. blaue Schrift auf Schild) dazu beigetragen hat war eine schöne Randnotiz: Ältere Ensdorferinnen und Ensdorfer werden sie noch kennen, die Firma UTRANS, die im Gewerbegebiet mit Transporttechnik national wie international sehr erfolgreich war.
Grüner Stahl wird in einer klimaneutralen Gesellschaft eine große Rolle spielen - dieser wird anstatt mit Kohlenstoff mit grünem Wasserstoff hergestellt. Gerade unser Industrielandkreis wird von der von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck zugesagten Förderung in Milliardenhöhe profitieren. Dies bedeutet sichere Arbeitsplätze mit Zukunftsperspektive – bestimmt auch für viele Ensdorferinnen und
Ensdorfer, die bereits seit Jahren bei der Dillinger Hütte arbeiten.
Bürgermeister Jörg Wilhelmy ist sich sicher, dass dieser Transformationsprozess technisch reibungslos gelingen wird und hofft auf Akzeptanz an den internationalen Märkten.