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DGF-Glasfaserausbau - Befürchtung bestätigt

Bereits Ende August habt der Bürgermeister in der Bürgermeister-Ecke über den Stillstand der Glasfaserarbeiten der Deutschen Glasfaser (DGF) in Ensdorf berichtet und die Befürchtung geäußert, dass die damaligen Aussagen möglicherweise nur eine Hinhaltetaktik darstellen könnten. Leider haben sich diese Befürchtungen durch ein aktuelles Schreiben der Deutschen Glasfaser an die Gemeinde weiter bestätigt. Darin teilt das Unternehmen mit, dass die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Baupartner Geodesia beendet wurde. Nach Angaben der Deutschen Glasfaser sei das notwendige Vertrauen für eine verlässliche weitere Zusammenarbeit nicht mehr gegeben gewesen. Derzeit werde der Stand des Bauvorhabens geprüft. Gleichzeitig führe das Unternehmen Gespräche mit alternativen Baupartnern, um die Fertigstellung des Projekts zu ermöglichen. Durch diese Neuorganisation könne es allerdings zu weiteren Verzögerungen kommen. Einen verlässlichen Zeitplan für die Fortsetzung und Fertigstellung der Arbeiten könne die Deutsche Glasfaser derzeit nicht nennen. Sobald belastbare Informationen vorlägen, wolle man uns informieren.

Auch die Sicherung der Baustellen ist Thema des Schreibens. Der bisherige Baupartner sei aufgefordert worden, die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Sollte dies nicht geschehen, werde die Deutsche Glasfaser entsprechende Maßnahmen anderweitig veranlassen. Die betroffenen Kundinnen und Kunden sollen über die weitere Entwicklung informiert werden. Die Deutsche Glasfaser bedauert die entstandenen Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis und Geduld.

Ensdorf ist mit dieser Situation, wie Sie vermutlich aus den Medien erfahren haben, nicht alleine: Auch zahlreiche andere saarländische Städte und Gemeinden sind von Problemen bei der Umsetzung ihrer Glasfaserprojekte betroffen.

In unserem Ort sind ca. 80 % der Tiefbauarbeiten erledigt - allerdings sind auch nicht wenige Stellen im Ort nur unzureichend wiederhergestellt worden. Hinzu kommt, dass dort, wo bereits das Kabel an der Hauswand liegt, ca. 600 Haushalte auf die Fertigstellung der Inhouse-Verkabelung warten.

Natürlich ist diese Nachricht enttäuschend, nervenaufreibend und ärgerlich. Nach dem bereits seit längerer Zeit bestehenden Stillstand gibt es weiterhin weder einen konkreten Termin für die Wiederaufnahme der Arbeiten noch einen verlässlichen Zeitplan für die Fertigstellung – die zuletzt bemühte Hinhaltetaktik wird fortgesetzt.

Die Verwaltung arbeitet über Kontakte zum eGo bzw. alternativen Netzbetreibern daran, Klarheit über den weiteren Verlauf zu erhalten, um idealerweise die Bürgerinnen und Bürger über neue Entwicklungen zu informieren und Perspektiven aufzuzeigen.

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