Frischer Glanz für ein Stück Geschichte
Die historische Lokomotive vor dem Bergmannsheim hat in den vergangenen Wochen einen frischen Farbanstrich erhalten. Der alte Lack war deutlich in die Jahre gekommen, witterungsbedingt ausgeblichen und teilweise abgeplatzt. Um das bedeutende Denkmal des lokalen Bergbauerbes zu erhalten, hat sich der Berg- und Hüttenarbeiterverein der Aufgabe angenommen und die Lokomotive in ehrenamtlicher Arbeit neu gestrichen. Die Lok symbolisiert den jahrzehntelangen Steinkohleabbau im Ort und erinnert an die harte Arbeit und das Leben der Bergleute. Als Wahrzeichen steht sie für ein prägendes Kapitel unserer Ortsgeschichte, das auch heute noch viele Familien berührt. Sinnigerweise steht sie am Eingang zum Festsaal des Bergmannsheimes, das in seinen Ursprüngen auf Ställe für Pferde zurückgeht, die die Fuhrwerke mit den Kohlen an die Saar transportierten.
Dank des frischen Anstrichs erstrahlt die Lok nun wieder in neuem Glanz und bleibt ein beliebter Blickfang vor dem Bergmannsheim. Sie ist jetzt schon von weitem in einem leuchtenden Sonnengelb sichtbar. In den nächsten Tagen wird auch noch eine Hinweistafel an der Lok angebracht, die technische Details von ihr preisgibt. Die gelungene Aktion zeigt, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für den Erhalt unseres kulturellen Erbes ist. Mein Dank geht neben den fleißigen Helfern des Berg- und Hüttenarbeitervereins (Frank Bauman, Günter Felten, Frank Hassel, Bernhard Käfer, Gehard Stephany, Raimund Weiler) ebenfalls an die Firma Farben Huffer und an Maler Linn aus Fraulautern, der aus früherer bergmännischer Verbundenheit den Helfern mit Rat und Tat zur Seite stand.