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10.07.2025

Gemeinderatssitzung - Deutsche Glasfaser muss sich herbe Kritik gefallen lassen

Glasfaser

In der letzten Gemeinderatssitzung informierten Vertreter der Deutschen Glasfaser und ihr beauftragtes Unternehmens innovia GmbH über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus im Ort. Ich habe deutlich meinen Unmut über den Baufortschritt geäußert, der nach den Wintermonaten 2025 spürbar ins Stocken geraten war. Während die Arbeiten im Jahr 2024 noch zügig vorangekommen waren und die Verwaltung zufrieden war, gibt es seit dem Frühjahr 2025 kaum sichtbare Fortschritte. Auch aus Reihen des Gemeinderats wurde Unverständnis über die Verzögerungen laut. Zu wünschen übrig ließ zuletzt auch die Dauer, die wir hinzunehmen hatten – gerade in den Bereichen, wo Nachbesserungsarbeiten notwendig wurden. Zudem sorgte eine Werbeaktion der Deutschen Glasfaser für Neuanschlüsse für Diskussionen. Sowohl Verwaltung als auch Ratsmitglieder kritisierten dieses Geschäftsgebaren insbesondere aus Fairnessgesichtspunkten gegenüber Bestandskunden scharf. Wir brauchen verlässliche klare Zeitpläne für die noch verbleibenden Ausbauarbeiten und insbesondere eine Intensivierung bei den Hausanschlüssen, deren Zahl derzeit um die 120 liegt. Damit sind noch nicht einmal

10 % der Kunden angeschlossen. Für mich bleibt es nicht nachvollziehbar, weshalb wir damit rechnen müssen, dass bei einer Fertigstellung sämtlicher Tiefbauarbeiten bis Ende 2025 - spätestens jedoch nach dem Winter 2025/2026 - letzte Hausanschlüsse erst zum Jahresende 2026 aktiviert werden sollen.

Ich habe deutlich gemacht, dass die Gemeinde auf die Einhaltung gemachter Zusagen durch die Deutsche Glasfaser besteht und werde dort auch nicht lockerlassen.

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