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Zusammenschluss der Pfarreien Bous und Ensdorf

„Ein Pastor, ein Pfarrgemeinderat und eine Kasse“ - das waren Merkmale, die Dekan Hans-Georg Müller in seiner Predigt aufrief – Attribute, die zukünftig neben seelsorgerischen und pastoralen Gemeinsamkeiten eben auch die neu fusionierte Pfarrei Bous- Ensdorf St. Marien und St. Peter ausmachen.

Am vergangenen Sonntag wurde in der Kirche in Bous feierlich die Fusion der beiden Pfarreien Bous und Ensdorf besiegelt. Viele Gemeindemitglieder aus beiden Orten waren gekommen, um diesen Schritt mitzuerleben. Pastor Christian Müller und Dekan Hans-Georg Müller nutzten die Gelegenheit, um die Beweggründe und die Gesamtsituation der Pfarreien zu erläutern. Sie erklärten, dass der Zusammenschluss vor allem unter anderem auch eine Antwort auf die Herausforderungen der Zeit sei – insbesondere auf den Priesternachwuchsmangel im Bistum, der immer spürbarer wird. Meine Bitte an alle - die durchaus mit Wehmut und Berechtigung die alten Zeiten aufrufen - ist, über den eigenen Kirchturm hinauszublicken, ohne dabei die Verbundenheit zu den einzelnen Orten zu verlieren. Der Zusammenschluss der Pfarreien Bous und Ensdorf soll beweisen, dass beides möglich ist: Die Kirche in beiden Gemeinden im Dorf zu belassen und zugleich neue Wege zusammen zu gehen. Gemeinsam können Schwächen ausgeglichen und Stärken gebündelt werden – so hoffe ich, dass aus dieser Fusion eine lebendige, starke Gemeinschaft entstehen kann. Auch wenn der Wohnsitz von Pastor Christian Müller im Pfarrhaus in Bous ist, wird er sowohl in Bous als auch in Ensdorf gleichermaßen zuhause sein, denn das Herz eines guten Hirten schlägt für die ganze Herde – und die lebt ab diesem Jahr in Bous und in Ensdorf.

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